Aloe Vera - Geschichte

Die Geschichte der Aloe Vera
Die Aloe Vera gehört zu den ältesten Pflanzen, in der Naturheilkunde verwendeten werden. Die pflegende Wirkung und ihr hoher gesundheitlicher Wert war schon vor tausenden von Jahren bekannt.

Die ältesten Aufzeichnungen über Aloe stammen von vor über 6000 jahren aus Ägypten. Dem "Blut der Götter", so wurde die Aloe dort genannt, sagte man nach, daß sie ewige Schönheit und Unvergänglichkeit besitze.

Auch Griechen und Römer wußten um die Wirkung der Aloe und schätzten sie als Mittel für Gesundheit, Schönheit und Glück.

Arabische Händler brachten das unscheinbare Gewächs nach Asien.


In China war die Aloe schon zu Marco Polos Forschungsreisen ein fester Bestandteil medizinischer Behandlungen. Dort wird sie heute noch als Mittel gegen Würmer, zur Behandlung von Hepatitis, Erbrechen, Fieber, Hautleiden, Magenbeschwerden, Verbrennungen, Asthma und Lepra verwendet. Eine ähnliche Wertschätzung erfuhr die Aloe in Japan: Dort wurde sie als "königliche Pflanze" verzehrt, als Saft getrunken und von Samurai für Einreibungen verwendet.

In der indischen Ayurveda-Medizin findet die Aloe Vera vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, z.B. als Verjüngungsmittel, bei Menstruationsbeschwerden und zur Kreislaufstabilisation.

Bei den Indianern in Nord- und Südamerkika existierten bereits die Kenntnis über die Wirkungsweise der Aloe Pflanze. Bei den Mayas war sie gar als "Quelle der ewigen Jugend" bekannt. In Kolumbien bestreichen die Eltern die Haut ihrer Kinder mit Aloe Vera Gel, um sie gegen Insektenstiche zu schützen.

Der Siegeszug in der Ausbreitung kam mit der Entdeckung der Neuen Welt im 15. Jahrhundert: Spanische Jesuitenmönche, als exzellente Pflanzenkundler und Lehrer bekannt, begleiteten europäische Seefahrer auf deren Reisen und sammelten wilde Aloe.

Die Aloe Vera wurde aber auch für nicht medizinische Nutzanwendungen gebraucht. Im 19. Jh. wurde sie von englischem Bierbrauer als Hopfenersatz benutzt. Um 1850 wurde sie zum Färben von Wolle, Baumwolle und Seide verwendet.
Als Zimmerpflanze sorgt die Aloe Vera für ein gutes Raumklima. Formaldehyd und Zigarettenrauch werden von ihr zu einem großen Teil eliminiert. Am Tag findet eine Licht-Fotosynthese statt, nachts ein Ionenaustausch.
Wissenschaftler haben festgestellt, dass sie, mehr als 300 für den menschlichen Körper verwertbare Bestandteile aufweist.
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